7-Zip

Wer sich Dateien im Internet runterlädt stolpert über kurz oder lang über ZIP-Dateien, das sind mit dem ZIP-Algorithmus gepackte Dateien, um auf der einen Seite nur eine Datei zu haben bzw. andererseits um Platz zu sparen, da eine gezippte Datei fast immer kleiner ist als die Original-Datei(en).

Der bekannteste Packer ist WinZip, allerdings kostet der auch Gebühr, man kann ihn zwar kostenfrei testen, aber da WinZip Shareware ist, sollte man fairerweise wenn man es nutzt auch eine Lizenz kaufen.

Wer das nicht möchte, weil er einerseits vielleicht WinZip nicht mag oder aber auch das Geld für die Lizenz nicht hat, dem möchte ich den Freeware-Packer 7-Zip ans Herz legen.

Mit 7-Zip kann man einfach Archive erstellen, verwalten oder entpacken.

Nach der Installation fügt sich 7-Zip ins Kontext-Menü ein, dadurch hat man praktischerweise auf Rechtsklick gleich passende Funktionen parat, um gleich das Archiv aufzurufen und nicht erst das Programm zu starten und dann das Archiv zu suchen.

Auf der Homepage ist auch ein Scrrenshot zu sehen, es gibt oben am Fenster ein paar Buttons und das war es, damit erreicht man die wichtigsten Funktionen.

Um 7-Zip einzusetzen ist man nicht auf 2 oder 3 Betriebssysteme beschränkt sondern man kann es unter Windows 98/ME/NT/2000/XP/Vista grafisch nutzen, unter Linux/Unix gibt es den Packer als Kommandozeilenversion.

Ergänzend sollte noch erwähnt werden, dass 7-Zip zwar Archive wie .zip, .arj, .rar und viele mehr unterstützt, aber ergänzend ein eigenes Packformat mitbringt, und zwar 7z.

Wenn man weiß, dass der Empfänger selber 7-Zip einsetzt, sollte man Dateien in dem eigenen Format versenden, da das 7z-Format noch effektiver packt als ZIP, RAR oder sonstige Formate.

Falls der Empfänger der gepackten Daten gar kein Packprogramm hat, kann man auch selbstentpackende Archive erstellen, die der Empfänger nur noch doppelklicken braucht und es wird entpackt.

Michael Kupfer

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