Bloggen um Geld zu verdienen?

In den letzten Tagen wurde in den Blogs das Thema „mit Blogs verdienen“ diskutiert, es ging so weit, dass ein Blogger in einem Kommentar angegriffen wurde, er würde zu viel werben, allen voran mit Trigami-Reviews, welche in der Beitragsübersicht nicht erkennbar seien, und dass angeblich der Beitrag nicht ins Blogthema passen würde. Nur hat der Blogger sich nicht auf ein Thema festgelegt wie ich mit diesem Blog sondern hat den Blognamen so genommen, dass er über alles schreiben kann.

Der Blogger hat seinem Unmut in einem Beitrag kund getan, es wurde in den Kommentaren viel diskutiert, so weit, dass sogar ich diesmal beim Webmasterfriday mit dem Thema „Geld Geld Geld!!! Wie wichtig ist Geld verdienen beim Bloggen?“ mitmache.

Ich selber blogge aus Spaß an der Sache und nicht primär um Geld zu verdienen, wenn durch geklickte Werbung oder aber auch durch Produkttests wie von Trigami oder auch von einem Hersteller direkt etwas rumkommt, bin ich der letzte, der was dagegen hat. 🙂 Allerdings verdiene ich kaum was, die Einnahmen decken nicht mal ansatzweise die Kosten, die ich für die Domains und den Webspace habe.

So gesehen ist das Bloggen für mich ein Hobby, am meisten erfreuen mich Kommentare zu meinen Beiträgen, und sei es ein „prima Bericht, danke für den Tipp“

Michael Kupfer

Hier bloggt Michael, ein Vertriebler, der sich gerne mit Technik beschäftigt. Ich freue mich über jeden Kommentar. Mich findet man auch bei Google+, Facebook, Twitter und Xing

Kommentare (21) Schreibe einen Kommentar

  1. Hey Michael,

    freue mich über deine Einstellung – das Geld für dich nicht der Hauptaspekt ist und du trotzdem Content bringst spricht für sich 🙂

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  2. In Deutschland sollte man lieber nicht über Geld reden =) Darf man Fragen wie teuer denn Ihr Hosting ist dass das nicht einmal gedeckt wird? Falls der Blog noch aktuell ist.

    Lg

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  3. Aloha @ Michael

    das Thema Geldverdienen ist schon etwas, dass einen von Zeit zu Zeit beschäftigt. Ich denke, wenn man wirklich Kohle machen will, dann braucht man schon über 100.000 Seitenimpressionen im Monat, dann blendet man entweder ein nicht-blockbares LayerAd ein oder fragt bei diversen Website Vermarktern an, ob sie nicht Interesse hätten, ein wenig Werbung zu schalten. Alles andere, wie zB. Amazon ist doch ansich ein Witz! Da bräuchte man schon wirklich Millionen Besucher im Monat, damit man von den Einnahmen leben könnte. Traurig aber wahr, ein Zuckerschlecken ist Blogging nicht gerade.

    Cheers

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  4. Pingback: • Bloggen um Geld zu verdienen? > Von Michael Kupfer > Allgemein, Webmasterfriday > Werbung, Webmasterfriday, Trigami » rollkon-portal.eu

  5. Hallo GZi, genauso sehe ich das auch. Trigami habe ich nicht, habe bisher Belboon und Flattr eingebunden, auf einem anderen Blog Amazon und AdSense und Flattr, kam bisher kaum was bei rum, wird kaum geklickt
    Wer mit der Werbung nicht klar kommt, liest eben nicht mehr, aber der Webspace ist ja nicht geschenkt.
    Danke für Deinen Kommentar

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  6. Ich finde das vollkommen ok und in Ordnung, Wenn jemand Werbung macht – ich mache das ja auch. Ich bin erst einmal bei einem Kommentar zu einem Trigami-Artikel blöd angemacht worden, aber so what. Da ich sehr treue LeserInnen und nur wenig kontinuierlich neue Leser habe, verdiene ich auch nicht nicht die Welt mit der Werbung, weil die da natürlich nicht draufklicken. Einigen war es auch zu viel, die sind weg geblieben, die meisten stört es wohl aber nicht 😉 Und das finde ich ok. Jeder nach seinem Gusto, oder?

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  7. Hallo MacSchlumpf, seh ich genauso, daher habe ich nicht allzuviele werbliche Artikel bisher und noch keinen von Trigami, da mir die Kampagnen bisher nicht zusagten oder ich hätte es nicht erfüllen können (iPhone benötigt).
    Ich hoffe, dass meine Blogs nicht zuviel Werbung haben.

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  8. Ich bin der Meinung, das jeder das Bloggen darf und sollte was ER/Sie möchte – egal ob damit Geld verdient wird oder nicht.

    Wenn ein Blog den ich eigentlich ganz gern lese allerdings mit den Artikeln nur noch darauf ausgelegt ist Geld zu verdienen, dann werde ich diesen dann aber auch in Zukunft meiden.

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  14. @Uwe: eben, wir leben in einer Gesellschaft, wo jeder alles kostenfrei haben möchte. Und wenn jemand seine Kosten wieder reinbekommen möchte, soll das verwerflich sein? Die Seiten der Tageszeitungen sind ja auch mit Werbung regelrecht zugepflastert, das stört niemanden….
    @Piet: ok, soll ich es abändern? 🙂 Du bist kein Fremder, ich wußte nur nicht, ob es ok ist, Dich direkt zu benennen. Jeder definiert Erfolg für sich anders, für mich ist es bereits Erfolg, wenn ich anhand von Kommentaren sehe, dass meine Blogbeiträge gelesen werden.
    Ich werde beim WMF sicherlich mal mitmachen, nur muss mir das Thema zusagen 😉

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  16. Schreib doch Piet statt der Blogger, ich bin doch kein Fremder *fg*
    Ob Neid typisch deutsch ist weiß ich bislang immer noch nicht. Mehr fehlen die Sprachkentnisse um die Blogosphären anderer Länder wie Frankreich, Italien, Spanien und Co.zu verfolgen. Aber ich glaube schon dass viele Menschen der Meinung sind das „Erfolg“ etwas einmaliges ist und derjenige der ihn hat beneidet werden muss. Dabei kann, zumindest theoretisch, jeder Erfolg haben. Egal ob es Einnahmen oder Ansprüche betrifft.

    PS: Schön dass du beim WMF mitgemacht hast, ab jetzt jeden Freitag?
    LG Piet

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  17. Hier sagt man ja auch so schön „… mehr als ich bekomme“, oder so ähnlich – naja gut, einmal kurz neidisch meckern ist ja auch einfacher als an seiner eigenen Lage was zu verändern.. das würde ja – oh Gott nein! – Arbeit und Aufwand nach sich ziehen

    Dazu dann noch diese urigen Forderungen: tollste Informationen, besser gestern als heute, aber bitte ohne Werbebanner und bloß kein Probe-Abo wofür ich zahlen müsste, gibts ja schließlich an jeder anderen Ecke genauso gut oder besser für lau.. hm ja.. also manche festgefahrenen Denkmuster verstehe ich wirklich nicht, so dermaßen einseitig dass es doch eigentlich weh tun müsste?!

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  18. Angeblich ja typisch deutsche Tugend, statt einfach mal auf die Schulter zu klopfen oder sich für den Erfolg eines anderen Menschen zu freuen..
    Solange man sich den Spaß an der Sache nicht verderben lässt.. 🙂

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  19. @Uwe: eben, Neid ist typisch deutsch. In Amerika freut man sich, wenn jemand was verdient, hier wird neidisch geschaut. Nicht umsonst ist in vielen deutschen Firmen in den Arbeitsverträgen ein Passus drin, dass man über das Gehalt nicht reden darf, um eben Neid unter Kollegen zu verhindern.

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