JPG-Illuminator – Bilder aufhellen oder verdunkeln einfach gemacht

Jeder Fotograf hat es schon mal gehabt, dass ein Foto zu dunkel oder zu hell wurde, entweder weil es für den Blitz noch hell genug war und er nicht ausgelöst wurde oder aber weil der Blitz es zu hell erleuchtet oder man hat es so eingestellt, dass man den Blitz nicht möchte, und vergessen, den Blitz wieder zu aktivieren.

Nun kann man sich einerseits mit mächtigen Programmen wie Photoshop oder Gimp „herumschlagen“, nur um die Helligkeit zu korrigieren oder aber man nutzt ein Programm welches für genau diesen Zweck programmiert worden ist wie z.B. der nun von mir vorgestellte JPG-Illuminator.

 

Um zu beschreiben, was das Programm kann, hier ein paar der Möglichkeiten:

  • Aufhellen mit der Charakteristik der Belichtungskorrektur einer Kamera
  • Farbkorrektur mit präzisem Weißabgleich (wahlweise auf Grau oder auf Hautton)
  • Manipulation der Lichter, der Mitten, der Schatten und des Schwarzpunkts
  • Drei Kontrastfunktionen, spektrale Farbkorrektur
  • S/W-Konvertierung mit Farbfiltern, Tonung und Filmkorn
  • Negativ-Positiv-Invertierung
  • Glätten und Schärfen der Bilder
  • Ausrichten, perspektivisches Entzerren, Tonnen- u. Fischaugekorrektur, Beschneiden, Skalieren
  • Korrektur von Vignettierungen und chromatischen Querfehlern
  • Flottes Arbeiten mit Filter-Presets und Stapel-Bearbeitung
  • Einfache schnelle Bedienung mit pfiffigen Funktionen (z.B. „wie letztes Bild“)

 

Was auch ausschlaggebend ist, ist einerseits, dass das Programm Freeware ist und andererseits ist es portabel, man muss es nicht installieren, sondern kann das Archiv von der Downloadseite auf einen USB-Stick entpacken und das Programm von da aus nutzen.

Um mal ein Beispiel zu zeigen habe ich ein Foto, welches ich letztes Jahr im Urlaub aufgenommen hatte welches zu dunkel war, aufgehellt.

Am besten lasse ich Screenshots sprechen, ein Screenshot vorher, einer nachher, man kann links oben sehen, wie weit ich den Regler bewegt habe:

Flensburger Förde vor der Bearbeitung

Flensburger Förde nach der Bearbeitung

Nun werde ich mich an alle Bilder, die zu dunkel sind, setzen, und aufhellen, dieses Programm finde ich sehr praktisch und werde mich mal weiterhin damit befassen, vielleicht kommen noch paar Folgebeiträge.

 

Frage an meine Leser: Welche Programme nutzt ihr um Fotos aufzuhellen oder auch dunkler zu machen?

Michael Kupfer

Hier bloggt Michael, ein Vertriebler, der sich gerne mit Technik beschäftigt. Ich freue mich über jeden Kommentar. Mich findet man auch bei Google+, Facebook, Twitter und Xing

Kommentare (5) Schreibe einen Kommentar

  1. Ich nutze irfanview, das Tool hört sich aber vielversprechend an, das schaue ich mir mal näher an. So wie ich das verstehe, könnte das so gar noch ein Ticken besser sein, wobei Irfanview eine unschlagbare Massenbearbeitung beherrscht.

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  2. Ich finde das Originalbild ehrlich gesagt nicht zu dunkel. Aber die bearbeitete Version viel zu hell, genrell und an den Wolken sieht man dass viele Details verloren gehen.
    Bei dem Bild hätte ich höchstens GIMP den Weissabgleich korrigieren lassen.

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    • Hallo rowi,

      ja, das Bild, welches ich als Beispiel genommen habe, ist nicht zu dunkel, es ist eigentlich ideal, was die Stimmung angeht, ich habe aber in den Massen von Bildern die wir haben kein passendes gefunden.
      Ich habe auch Gimp auf dem Rechner, aber das ist mir zu umfangreich, zu überladen, ich komme da nicht mit klar.

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  3. Ich benutze gerne das kostenlose Programm PhotoScape für meine Bearbeitungen. Das kann eigentlich alles und ist kinderleicht zu bedienen. Ist jetzt zwar kein so ein Profitool, dafür aber sehr vielseitig und selbsterklärend, also auch für Leute geeignet, die nicht so techniklastig veranlagt sind wie wir. 😉

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