PS3 Media Server – kostenfreier Medienserver

Hallo. Ich heiße Linda, bin eine technikversierte Hobbyfotografin und schreibe normalerweise über allerlei Dinge auf meinem eigenen Blog yuki-keylin.de. Heute hat mich der liebe Michael aber dazu überredet mal etwas für ihn und ganz besonders für seine Leser zu schreiben.

Auf Twitter bahnte sich heute Vormittag ein interessantes Thema an, als ich mich darüber beklagte, dass meine Mediathek im Windows Media Player 12 unter Windows 7 irgendwie nicht vollständig ist, einige Lieder werden einfach nicht angezeigt. Das wäre weiter nicht schlimm, da ich normalerweise mit iTunes Musik höre und diese auch von selbigem Programm verwalten lasse. Nun bietet die PlayStation 3 aber die praktische Funktion sich mit einen sogenannten Medienserver zu verbinden und Mediendateien wie Musik, Videos oder Fotos direkt von dort zu streamen. So kann man beispielsweise die komplette Musik vom Rechner über den Fernseher und ein eventuell daran angeschlossenes Soundsystem wiedergeben, ohne die gewünschten Songs erst auf CD oder USB-Stick kopieren zu müssen. Man greift einfach direkt über das PlayStation-Menü auf die Dateien auf der Festplatte des Rechners zu.

Ist auf einem Rechner ein Heimnetzwerk eingerichtet, wird dieses von der PlayStation 3 automatisch erkannt, versucht man sie aber mit diesem zu verbinden, kommt erstmal eine Fehlermeldung, da die PlayStation noch nicht im Netzwerk freigegeben ist. Das lässt sich aber ganz einfach im Windows Media Player ändern. Unter Windows 7 findet man die Option unter „Medienbibliothek – Streamen“, wie im folgenden Screenshot zu sehen ist. Und zwar benötigt man nur das zweite Häkchen bei „Automatische Wiedergabe der Medien durch Geräte zulassen…“, bei älteren Player Versionen hieß der Punkt „Medienbibliothek – Medienfreigabe – Medien freigeben“.

Windows Media Player 12 Medienfreigabe

Windows Media Player 12 Medienfreigabe

Nun müssten alle Lieder, die sich in der Mediathek befinden von der PlayStation 3 aus abspielen, also streamen lassen. Und genau an dieser Stelle greift mein anfängliches Problem wieder. Denn just, wie es auch Murphy schon beschreibt, landet das Brot immer mit der Marmeladenseite auf dem Boden. Das heißt in dem Fall möchte ich genau die Musik hören, die aus unerklärlichen Gründen nicht in meiner Mediathek aufgelistet wird und somit auch nicht über die PlayStation erreichbar ist. Aber zum Glück gibt es für fast jedes Problem eine passende Software, die Abhilfe schafft. Während Michael euch letztes Jahr schon von TVersity berichtet hat, stelle ich euch heute den PS3 Media Server vor.

PS3 Media Server Startseite

PS3 Media Server

Diese kostenlose Software, derzeit in Version 1.30.1, gibt es nicht nur für Windows, sondern auch für Mac– und Linuxanwender und funktioniert schon nach wenigen Klicks einwandfrei. Die PlayStation 3 wird in der Regel nach Programmstart automatisch gefunden und verbunden.

PS3 Media Server Startbildschirm

Startbildschirm

Als erstes sollte man dann unter dem vierten Menüpunkt die Navigations- und Freigabeeinstellungen anpassen. Besonders wichtig ist der untere Teil, in dem man die entsprechenden Ordner festlegen kann, die freigegeben werden. Standardmäßig wird einfach die komplette Festplatte freigegeben, was man an dieser Stelle einschränken sollte. Ich habe in diesem Fall meine drei Bibliotheken Musik, Fotos und Videos freigegeben, wobei man das nach Bedarf natürlich jederzeit ändern kann, je nachdem, was man aktuell gerade braucht. Denn diese Software muss manuell gestartet werden, damit die PlayStation auf die Mediathek zugreifen kann. Alternativ könnte man das Programm auch im Autostartordner verknüpfen, worauf ich allerdings verzichte, da ich nicht möchte, dass es bei jedem Programmstart mitgeladen wird. Anschließend natürlich das Speichern nicht vergessen!

PS3 Media Server Navigations-/Freigabeeinstellungen

Navigations-/Freigabeeinstellungen

Die oberen zwei Drittel dieses Menüpunkts können vernachlässigt werden, dabei handelt es sich nur um individuelle Anpassungen die unter anderem die Darstellung betreffen. So kann man beispielsweise die Dateiendungen auf der PlayStation 3 ausblenden oder zusätzlich die iTunes Mediathek anzeigen. Letzteres hat den Vorteil, dass man alle Lieder nochmal in einem Ordner zusammen vorfindet und somit einen bunten Mix abspielen kann. Ansonsten sind die Dateien nämlich genau wie auf der Festplatte des Rechners in den dort vorhandenen Ordnern sortiert und können nur ordnerweise abgespielt werden. Wenn man alles von iTunes verwalten lässt sind das also einzelne Ordner der Interpreten, in denen nochmal für jedes Album ein Ordner angelegt ist, was unter Umständen viele Ordner erzeugt, in denen nur ein oder wenige Lieder sind, wenn man sich nur einzelne Titel und keine ganzen Alben herunterlädt. Über die iTunes Mediathek hat man dann beispielsweise auch Zugriff auf die Wiedergabelisten, die man am Rechner erstellt hat.

Bei mir hatte ich dann heute Mittag plötzlich das Problem, dass die PlayStation 3 nicht mehr vom PS3 Media Server erkannt wurde, aber auch dafür gibt es eine ganz einfache Lösung unter dem Menüpunkt „Allgemeine Einstellungen“.

PS3 Media Server Allgemeine Einstellungen

Allgemeine Einstellungen

Hier sieht man im mittleren Teil bereits den Hinweis, dass man nur etwas ändern soll, wenn Probleme auftauchen, also macht das auch nur, wenn ihr wirklich welche habt. Und zwar kann man dann in dem Dropdown-Feld den Netzwerkadapter des Rechners auswählen, der dann zwingend genutzt wird. Den Port des Servers soll man auf 6001 setzen, weil es sein kann, dass der standardmäßige Port 5001 bereits durch andere Geräte verwendet bzw. blockiert wird, aber damit kenne ich mich nicht aus. Standardmäßig sind diese beiden Felder leer und sollten es auch bleiben.

So, das war’s von mir. Ich hoffe, ich konnte euch damit weiterhelfen. Vielleicht kennt ihr ja auch noch ein besseres Programm oder wisst vielleicht, warum der Media Player manche Dateien nicht mit in die Bibliothek aufnimmt? Dann immer her und ab in die Kommentare damit.

Liebe Grüße

Linda

Sipgate One – eine Rufnummer und per Festnetz, Handy und Skype erreichbar

Wer kam noch nicht in die Verlegenheit, jemandem eine Rufnummer mitteilen zu mögen, aber irgendwie möchte man ungern seine Handy- oder auch Festnetznummer rausgeben.

Oder aber man hat Festnetz, Handy und nutzt auch Skype und möchte aber nur unter einer Rufnummer erreichbar sein, damit jemand, der einem erreichen möchte, nicht erst mehrere Möglichkeiten durchprobieren muss.

Sipgate One

Mit Sipgate One von Sipgate bekommt man eine Mobilnummer, welche man nach Einrichtung den Leuten mitteilen kann und je nachdem, wie man die Rufnummer intern konfiguriert hat, klingelt das Festnetz, das Handy und Skype bzw. nur die aktivierten Möglichkeiten. Ich selber habe nur mein Handy hinterlegt, da ich Skype kaum nutze und ich mehr auf dem Handy angerufen werde als auf Festnetz.

Die Weiterleitung des Gespräches von der Sipgate-One-Nummer auf die hinterlegte Handynummer oder auch auf das Festnetz oder Skype ist kostenfrei, man kann auch SMS mit Sipgate One senden und empfangen, das senden kostet je SMS 0,079 Euro und ist damit oft günstiger als ein Prepaid- oder Postpaid-Tarif, geschrieben werden die SMS entweder per Handy-App oder per Browser.

Wer von seiner Sipgate-Nummer aus telefonieren und SMS schreiben möchte, muss allerdings vorher sein Konto bei Sipgate aufladen wie jeden anderen Prepaid-Tarif auch, wer nur die Weiterleitung nutzen möchte, braucht nichts aufladen. Ich selber bin seit kurzem dort angemeldet und habe es bisher nur für eingehende Gespräche genutzt.

Man kann bei Sipgate One auch einen Anrufbeantworter aktivieren, der je nach Einstellung nie, sofort oder nach 25 Sekunden rangeht, man kann sogar einstellen, dass Anrufe mit unterdrückter Nummer sofort auf der Mobilbox landen. Ich habe das ganze auch für mein Handy aktiviert, zwar kostet mich das paar Freiminuten jeden Monat, aber damit kann ich leben, dafür nimmt die Mobilbox die Nachricht auf und sendet mir es als MP3 zu, so dass ich es mir jederzeit am Rechner anhören kann.

 

Ich bin mit Sipgate One sehr zufrieden und kann es nur weiterempfehlen, allerdings kann man sich nicht so einfach anmelden. Entweder man läßt sich auf eine Warteliste setzen und wartet, was durchaus paar Wochen sein kann (so wie ich) oder aber man läßt sich einladen.

 

Ich selber kann pro 30 Tage 5 Leute einladen, wenn 30 Tage rum sind, habe ich neue Einladungen zu vergeben.

Wer also Interesse hat, möge in den Kommentaren seine Mail hinterlassen, so dass ich eine Einladung raussenden kann. Da ich selber als ich neu war, nicht nachgeschaut habe, ob man gleich andere Leute einladen kann, weiß ich nicht, ob man das hier wie bei Google+ oder GoogleMusic machen kann, ich weiß nicht, ob jemand, den ich einlade, gleich neu einladen kann, würde mich freuen, wenn jemand den ich einlade, sich kurz meldet und ggf. neue Leute einlädt.

Falls jemand im Kommentar selber keine email angibt, aber eine Einladung haben möchte, versende ich an die email, die beim Kommentar abgeben angegeben wurde.

Nicht wundern, falls eine Einladung etwas dauert, ich kann immer nur abends einladen.

 

Inspiration zum Beitrag und Info zu Einladungen habe ich hierher

 

Google Music per invite in Deutschland möglich

Seit neustem ist Google Music per Invite möglich, ich selber bin vom Knut eingeladen worden, dafür nochmal ein „Danke schön“.

Mit Google Music verwaltet man seine Music online per Cloud und kann dann per Browser und Android-App die Musik hören, entweder streamen oder aber auch aufs Gerät kopieren und ohne Netzverbindung hören.

Wer eine Einladung möchte, möge sich bitte in den Kommentaren melden, ich kann 2 Leute einladen und würde mich freuen, wenn dann die eingeladenen andere aus den Kommentaren einladen würden.

Da die Android-App im deutschen Market nicht zu finden ist, sondern nur im US-Market oder aber mit dem Market Enabler, wobei das Gerät gerootet sein muss, habe ich die APK in meine Dropbox gepackt, dass man sich die installieren kann.

Wobei ich keine Gewähr für Installationen ausserhalb des offiziellen Markets übernehme.

QR-Code Google Music App

QR-Code Google Music App

 

Angestossen hat das ganze der Stefan Fuesers, welcher hier bloggt.

Link zur APK

Falls jemand noch nicht bei Dropbox ist und dahin möchte, würde ich mich über einen Anmeldung über meinen Reflink freuen, da beide dann mehr Speicherplatz bekommen.

Wenn jemand trotz Einladungsmail Probleme mit der Ländersperre hat oder gar nicht erst seine E-Mail öffentlich in die Kommentaren schreiben möchte, hilft euch Lindas Lösung weiter.

[Android] neue Googlemail-App erhältlich

Es gibt eine neue Googlemail-App für Android, nur ist es fraglich, wann und ob der Rollout stattfindet.

Von daher habe ich mal die APK zu Dropbox hochgepackt und wer es möchte, kann sich die APK auf eigenes Risiko runterladen und installieren, im deutschen Market findet man Googlemail nämlich nicht, wenn man danach sucht.

Wer den Web-Market aufrufen möchte, folge bitte diesen Link, ggf. kann man darüber das updaten.

Falls das nicht klappt, möge man diesem Link folgen, das ist die APK direkt.

QR-Code Googlemail-App

QR-Code Googlemail-App

Danke an mobiflip für den Hinweis, wo man auch die Neuerungen auf den Screenshots sehen kann, ich war beim ersten Aufruf der App zu schnell 🙂

Falls jemand noch nicht bei Dropbox ist und dahin möchte, würde ich mich über einen Anmeldung über meinen Reflink freuen, da beide dann mehr Speicherplatz bekommen.

Browserbackup leicht gemacht – FavBackup 2.1.0

Ich bin eben beim lesen meines Feedreaders auf das Programm FavBackup 2.1.0 bei Caschy gestossen.

Da ich selber den Chrome noch nicht einmal gesichert habe, habe ich es gleich mir runtergeladen und eine Sicherung vollzogen.

Zwar habe ich meine Bookmarks mit XMarks synchronisiert, aber die ganzen Addons werden da nicht gesichert.

Das Programm ist eine EXE, welche nicht installiert werden braucht sondern welche man so starten kann, demnach ist es auch portabel, da man das Programm jederzeits von einem USB-Stick ausführen und nutzen kann.

Nach dem Start sieht man das folgende Bild:

Favbackup 2.1.0

Wie man sieht kann man auswählen, was gebackupped werden soll, ich habe alles was möglich war gebackupped und die Sicherungsdatei auf der externen Platte abgelegt.

Danke nochmal an Caschy für den Programmtipp

 

[Android] neuer Market kommt bald per Rollout, Install jetzt schon möglich

Android bekommt einen neuen Market spendiert, wer warten kann bekommt ihn die Tage per Rollout eingespielt, wer nicht warten kann (wie ich), installiert sich die APK jetzt schon manuell.

Damit man außerhalb des Markets eine APK installieren kann, muss man vorher unter „Einstellungen –> Anwendungen“ bei Unbekannte Quellen einen Haken setzen.

Zum Vergleich hier ein Screenshot vom „alten“ Market, danke an den Cyberfux für die Erlaubnis, den Screenshot zu nutzen.

Screenshot Google Market Android

Wie man sehen kann, dominieren die Farben weiss, grün und grau.

Ganz im Gegensatz zum neuen Market, der so daherkommt:

neuer Market

Zwar etwas dunkler, aber auch moderner.

Wer nun Interesse an der APK hat, einfach dem Link hier folgen.

QR-Code Market-App

QR-Code Market-App

Danke an Mobiflip

Falls jemand noch nicht bei Dropbox ist und dahin möchte, würde ich mich über einen Anmeldung über meinen Reflink freuen, da beide dann mehr Speicherplatz bekommen.

[Android] [IOS] Meganoid – Jump´n´run im Retrostil

Wer gerne Jump´n´run-Spiele spielt und schon in den 80ern gerne spiele, wird Meganoid sehr mögen, da es ein Jump´n´run im Retrostil ist, mit 8-Bit-Grafik und 8-Bit-Sound.

Startbildschirm Meganoid

Für Android ist es generell kostenfrei, für iOS ist es gerade kurze Zeit kostenlos im AppStore zu haben.

Gesteuert wird über den Bildschirm, wie man auf dem zweiten Screenshot gut sehen kann:

Spielbildschirm

Links unten die beiden Flächen, um sich nach links und rechts zu bewegen, rechts die Fläche um zu springen, wenn man mit einem mal springen nicht hoch genug kommt, mehrmals drücken, dann springt man höher.

Hier nun die Links zu den beiden Stores/Markets:

Android

iOS

Danke an Mobiflip und APTGetupdate

[Android] Gingerbread 2.3.3 auf meinen HTC Desire Z

Ich habe vorhin das Update auf Gingerbread durchgeführt, HTC bietet sowas OTA an, heißt, ich brauche das Gerät nicht per PC-Software und Kabel patchen sondern wähle auf dem Gerät einfach das Update aus, es wird runtergeladen und installiert.

Unheimlich praktisch, da man das Gerät nicht wiped, sprich, in den Auslieferungszustand zurücksetzt, da ja die Firmware während des Betriebes installiert wird.

Nun bin ich dabei, rauszufinden, was denn alles so neu und anders ist, mal sehen, was mir so alles auffällt und was davon Änderungen an Android sind und nicht an der HTC-Sense-Oberfläche.

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