[Android] Airdroid – per Browser aufs Smartphone zugreifen

Nachdem ich in letzter Zeit sehr iOS-lastig gebloggt habe, ist es nun mal wieder an der Zeit, etwas zu Android zu bloggen 🙂

Bin vorhin bei Mobiflip über die Meldung gestolpert, dass die App Airdroid in einer neuen Version erschienen ist, habe hier nachgeschaut und festgestellt, dass ich diese Perle hier noch nicht verbloggt habe.

Wer Airdroid noch nicht kennt, sollte das nachholen, denn mit Airdroid kann man per Browser auf sein Gerät zugreifen und Fotos auf den PC kopieren, Apps installieren, wenn man die APK hat aber auch die APK vom Gerät runterkopieren.

In älteren Versionen wurde bei mir zumindest bei den Apps nicht überall die Grafiken angezeigt, ich durfte also raten, welche App ich „gerade am Wickel hatte“. Dieser Bug ist inzwischen behoben, man sieht bei jeder App das passende Icon.

Nachdem man sich bei den älteren Versionen von Airdroid noch über eine IP, die dem WLAN entsprach, eingeloggt hatte, wo man in der App das Passwort angezeigt bekam, ist es inzwischen noch einfacher. Weiterhin muss das Android-Gerät im gleichen WLAN sein, aber man kann sich über die URL web.airdroid.com einloggen. Wenn man die URL geöffnet hat, bekommt man einen QR-Code angezeigt und ein Feld, wo man ein Passwort eingeben muss. Wenn man die App startet, zeigt er das Passwort an, einfach eintippen und man ist mit dem Androiden verbunden. Alternativ den angezeigten QR-Code aus der App scannen, auch damit verbindet man sich.

AirDroid: Fernzugriff & Daten
AirDroid: Fernzugriff & Daten
Entwickler: SAND STUDIO
Preis: Kostenlos+

Danke an Mobiflip

MozBackup – Datendateien von Mozilla backuppen

Ab und an kann es ja vorkommen, dass man in die Verlegenheit kommt, einen Rechner neu einzurichten, da ist es hilfreich, wenn man die Daten seines Mailprogramms und seines Browsers im Vorfelde sichern kann und nachher neu einspielen. Ich selber nutze Mozilla Thunderbird und Firefox, für diese Apps gibt es das Programm MozBackup.

Mit MozBackup kann man die Datendateien von diversen Mozilla-Programmen wie Firefox, Thunderbird, SeaMonkey, Songbird und anderen sichern und auch auf dem anderen System wieder einspielen.

Einfach MozBackup installieren, starten und die Datendateien sichern, indem man erstmal auswählt, welche Datendatei genau (Firefox, Thunderbird oder ein anderes Mozilla-Programm) und den Zielort auswählen (am besten ein USB-Stick oder eine externe Festplatte, es ist auch Dropbox möglich, aber der Upload dauert je nach Größe der Datei lange).

Nach der Auswahl dauert es etwas, bis die Daten gesichert sind, bei mir waren es 200 MB alleine an Thunderbird. 🙂

Wie man dem rechten Screenshot entnehmen kann ist es auch möglich, die Sicherung mit MozBackup einfach zurückzuspielen, einfach „restore a profile“ auswählen und das Profil, welches man wieder herstellen möchte, wählen und MozBackup spielt das Backup zurück.

Danke an @lachgas und @soeren für den Hinweis auf MozBackup.

CDs in MP3 umwandeln mit Audiograbber

Wer möchte nicht seine CD-Sammlung gerne als MP3 haben um sie am Rechner oder auch per Smartphone gestreamt im Heimnetzwerk zu hören.

Das Programm, welches ich seit Jahren nutze, ist Audiograbber, da es Freeware ist und einfach zu bedienen.

Wenn man es gestartet hat, sieht man den folgenden Screen:

Audiograbber

Durch einen Klick auf Optionen ruft man das folgende Bild auf, wo man diverse Einstellungen machen kann:

Audiograbber_Optionen

Hier kann man den Speicherort, das Laufwerk, die Geschwindigkeit, woraus man den Namen der Datei erstellen möchte und diverse andere Möglichkeiten einstellen.

Audiograbber verbindet sich, wenn man eine CD einlegt, automatisch mit der FreeDB und ruft dort die für das Album hinterlegten Daten (sofern vorhanden) ab.

Dass man nur von CDs, an denen man Eigentumsrechte hat, sich MP3s erstellt, ist selbstverständlich, mal eben sich eine CD vom Kumpel ausleihen und rippen, dafür ist das Programm nicht gedacht.

 

Was für Programme nutzt ihr um MP3s zu erstellen?

[Android] Mitfahrgelegenheit per App – Flinc

Seit Jahren gibt es im Web Mitfahrzentralen, welche sinnvoll sind, wenn man nicht alleine fahren und nebenbei Geld sparen möchte.

Nun gibt es das Projekt Flinc auch für Android, nicht nur für iOS.

Flinc ermöglicht es per App auf dem Smartphone, eine Mitfahrgelegenheit zu finden oder anzubieten.

Flinc Fahrt oder Mitfahrt anlegen

Wie man den Screenshots entnehmen kann hat man je nach Fahrt oder Mitfahrt unterschiedliche Möglichkeiten.

Bei einer Fahrt (Anbieter) kann man ein Zwischenziel angeben das Startdatum und die Startzeit und sich die Route anzeigen lassen, man kann das Fahrzeug, sofern hinterlegt, angeben und auch sagen, ob es eine regelmäßige Fahrt ist (Fahrt zur Arbeit, Uni, Schule). Als Fahrtanbieter kann man auch noch einen Preis angeben, den man erhalten möchte.

Bei einer Mitfahrt (Annehmer) kann man angeben, wieviele Leute mit möchten und ob es einmalig oder regelmäßig sein soll.

Ich selber habe es noch nicht genutzt, finde die Idee aber klasse.

flinc - Mitfahrgelegenheit
flinc - Mitfahrgelegenheit
Entwickler: flinc GmbH
Preis: Kostenlos
flinc - Mitfahrgelegenheit
flinc - Mitfahrgelegenheit
Entwickler: flinc GmbH
Preis: Kostenlos

Nutzt ihr Mitfahrzentralen oder gar Apps wie Flinc?

[Android] Freeciv, ein Civilization-Clone für Android

Wer wie ich schon eine gefühlte Ewigkeit mit PC zu tun hat und auch schon auf alten PC mit dem 386-er-Prozessor gespielt hat, wird sich über die Portierung eines Klassikers auf Android freuen, und zwar wurde das Spiel Civilization 2 für Android umgesetzt, aktuell kostet das Spiel nichts. Im Market findet man es noch nicht, da es in einer Testphase ist, man muss es sich per direktem Download installieren.

Screenshot FreeCiv Android

Ich bin über einen Beitrag bei Google+ darüber gestolpert, der Fux hatte den Testbericht bei Droidgamers verlinkt. Hier geht es zum Forum und hier zum Download.

Viel Spaß mit dem Spiel 😉

Spybot Search & Destroy

Um seinen Rechner vor Viren, Trojanern und Malware zu schützen gibt es mehrere Möglichkeiten. Eine, die jeder PC-Nutzer haben sollte, ist ein Antiviren-Programm oder aber auch eine Antiviren-Suite, die gegen mehr als Viren hilft. Ich selber nutze als Sicherheitssuite Kaspersky und bin sehr zufrieden, da Kaspersky meinen alten Rechner nicht ausbremst wie seinerzeit Antivir. Warum ich zu Kaspersky gewechselt bin hatte ich hier ja schon mal geschrieben.

Nun habe ich das ganze vor kurzem abgerundet, indem ich Spybot Search & Destroy installiert habe, welches auch Rootkits und andere Malware entdeckt und entfernt. Zwar wird nun jedes Programm beim Start geprüft, aber das ist ok, da ich eben keine Rootkits mir einfangen werde. Ich hatte Spybot schon mal installiert, allerdings „nervte“ es bei jeder Änderung in der Registry, ob es ok sei, dass der Wert ABC geändert werden würde, worauf ich es damals wieder runtergeworfen hatte.

Nun gibt es eine aktuelle Version, die vieles automatisiert ablaufen läßt, so dass die ganzen Nachfragen nicht mehr erfolgen. Während der Installation fragt die Software, ob man bei der kleinsten Änderung jeweils eine Meldung haben möchte oder ob man dieses nicht möchte, Spybot entscheidet dann sehr viel alleine.

Ich selber habe mich für die Option, dass Spybot viel entscheidet, entschieden, so dass ich seit gestern keine Meldung zu Gesicht bekommen habe, das war früher anders, da ploppte alle Nase lang eine Meldung unten rechts in der Bildschirmecke auf, dass ich bitte was bestätigen möge.

Nach der Installation begrüßt einen der Startbildschirm:

Startbildschirm Spybot Search & Destroy

Hier kann man nun verschiedene Möglichkeiten auswählen, ich habe mit „Scan the system“ angefangen, da ich erstmal mein System gesamt gescannt haben wollte. Dieses hat bei mir ca. 2 Stunden gedauert, das einzige, was Spybot gefunden hatte waren Tracking Cookies, die keine Malware im klassischen Sinn sind, aber eben auch ungern gesehen, da sie das Surfverhalten protokollieren.

Wie man dem Screenshot entnehmen kann ist es auch möglich, sein System zu immunisieren, das sollte man machen.

Nach der Installation läuft Spybot immer im Hintergrund und man sieht ein Icon im System Tray, wo man per Mausklick rechts ein Menü aufmachen kann, ohne den Startcenter zu laden.

Der einzige Haken nach 2 Wochen ist, dass Spybot nach jedem Windowsneustart alles beim Start neu scannt, ich habe noch keine Möglichkeit gefunden, quasi eine Whitelist zu bearbeiten, wo drin steht, welche Programme ok sind.

 

Welche Möglichkeiten neben einem Virenscanner/einer Sicherheitssuite nutzt ihr noch?

JPG-Illuminator – Bilder aufhellen oder verdunkeln einfach gemacht

Jeder Fotograf hat es schon mal gehabt, dass ein Foto zu dunkel oder zu hell wurde, entweder weil es für den Blitz noch hell genug war und er nicht ausgelöst wurde oder aber weil der Blitz es zu hell erleuchtet oder man hat es so eingestellt, dass man den Blitz nicht möchte, und vergessen, den Blitz wieder zu aktivieren.

Nun kann man sich einerseits mit mächtigen Programmen wie Photoshop oder Gimp „herumschlagen“, nur um die Helligkeit zu korrigieren oder aber man nutzt ein Programm welches für genau diesen Zweck programmiert worden ist wie z.B. der nun von mir vorgestellte JPG-Illuminator.

 

Um zu beschreiben, was das Programm kann, hier ein paar der Möglichkeiten:

  • Aufhellen mit der Charakteristik der Belichtungskorrektur einer Kamera
  • Farbkorrektur mit präzisem Weißabgleich (wahlweise auf Grau oder auf Hautton)
  • Manipulation der Lichter, der Mitten, der Schatten und des Schwarzpunkts
  • Drei Kontrastfunktionen, spektrale Farbkorrektur
  • S/W-Konvertierung mit Farbfiltern, Tonung und Filmkorn
  • Negativ-Positiv-Invertierung
  • Glätten und Schärfen der Bilder
  • Ausrichten, perspektivisches Entzerren, Tonnen- u. Fischaugekorrektur, Beschneiden, Skalieren
  • Korrektur von Vignettierungen und chromatischen Querfehlern
  • Flottes Arbeiten mit Filter-Presets und Stapel-Bearbeitung
  • Einfache schnelle Bedienung mit pfiffigen Funktionen (z.B. „wie letztes Bild“)

 

Was auch ausschlaggebend ist, ist einerseits, dass das Programm Freeware ist und andererseits ist es portabel, man muss es nicht installieren, sondern kann das Archiv von der Downloadseite auf einen USB-Stick entpacken und das Programm von da aus nutzen.

Um mal ein Beispiel zu zeigen habe ich ein Foto, welches ich letztes Jahr im Urlaub aufgenommen hatte welches zu dunkel war, aufgehellt.

Am besten lasse ich Screenshots sprechen, ein Screenshot vorher, einer nachher, man kann links oben sehen, wie weit ich den Regler bewegt habe:

Flensburger Förde vor der Bearbeitung

Flensburger Förde nach der Bearbeitung

Nun werde ich mich an alle Bilder, die zu dunkel sind, setzen, und aufhellen, dieses Programm finde ich sehr praktisch und werde mich mal weiterhin damit befassen, vielleicht kommen noch paar Folgebeiträge.

 

Frage an meine Leser: Welche Programme nutzt ihr um Fotos aufzuhellen oder auch dunkler zu machen?

Browserbackup leicht gemacht – FavBackup 2.1.0

Ich bin eben beim lesen meines Feedreaders auf das Programm FavBackup 2.1.0 bei Caschy gestossen.

Da ich selber den Chrome noch nicht einmal gesichert habe, habe ich es gleich mir runtergeladen und eine Sicherung vollzogen.

Zwar habe ich meine Bookmarks mit XMarks synchronisiert, aber die ganzen Addons werden da nicht gesichert.

Das Programm ist eine EXE, welche nicht installiert werden braucht sondern welche man so starten kann, demnach ist es auch portabel, da man das Programm jederzeits von einem USB-Stick ausführen und nutzen kann.

Nach dem Start sieht man das folgende Bild:

Favbackup 2.1.0

Wie man sieht kann man auswählen, was gebackupped werden soll, ich habe alles was möglich war gebackupped und die Sicherungsdatei auf der externen Platte abgelegt.

Danke nochmal an Caschy für den Programmtipp

 

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