CrystalDiskInfo – S.M.A.R.T.-Werte auslesen

Jede neuere Festplatte legt während des Betriebes sogenannte S.M.A.R.T.-Werte an, welche aussagen, ob Fehler aufgetreten sind und dadurch, ob die Festplatte bald darauf hinüber ist und man ggf. gegensteuern kann, indem man ein Backup macht und die Festplatte austauscht.

Eines der Programme, um diese Daten auszulesen, ist CrystalDiskInfo, welches Freeware ist.

CrystalDiskInfo Ausgabe der Werte mit Anzeige der Festplattentemperatur und des Gesamtzustandes „gut“

Ganz oben zeigt das Programm die Plattenbezeichnung an, dadrunter die Firmware, den Anschluss, die Seriennummer (ausgeblendet), die Startvorgänge und die Betriebsstunden.

Links kurz und knapp der Status „gut“ und die Festplattentemperatur, beides im „grünen Bereich“.

Eine Erklärung zu den einzelnen Werten findet man bei Wikipedia, wobei der Status „gut“ eigentlich ausreicht, um beruhigt zu sein.

NetDrive – FTP als Laufwerke im Explorer

Bei meinen Streifzügen durchs Netz bin ich auf die Software Netdrive gestossen, welche FTP-Konten als Laufwerke im Windows-Explorer einbindet, so dass man auf dem FTP wie auf einem lokalen Laufwerk wie einer Festplatte sich bewegen kann und kein FTP-Programm benötigt.

Nach dem Start von Netdrive legt man erstmal den gewünschten FTP-Platz als Konto an und weist dem einen Laufwerksbuchstaben zu.

Wenn man dann den FTP eingebunden haben möchte, klickt man auf „connect“ und hat hiernach den FTP unter dem zugewiesenen Laufwerksbuchstaben im Explorer und kann wie auf einem lokalem Laufwerk sich bewegen, Dateien verschieben, raufkopieren, löschen, kurz, alles, was man so auch auf einem lokalem Laufwerk kann.

Startbildschirm NetDrive

FTP im Explorer

Ich werde das mal austesten und ggf. meinen FTP-Client in den Ruhestand schicken. 😉

Laut Beschreibung kann man auch Onlinelaufwerke nach WebDAV einbinden, das habe ich noch nicht getestet, werde das aber nachholen und hier aktualisieren.

Einen schönen Sonntag wünsche ich

Update:

Habe soeben mein Strato HiDrive, welches ich seit der Aktion in der Computerbild habe, per WebDAV eingebunden:

FTP und HiDrive im Explorer

Paßt wunderbar, ich bin begeistert.

Dropbox – mehr Space online und mehr pro Referral

Ich hatte hier ja über den Dienst Dropbox geschrieben, wo man Daten online ablegen kann, wenn man sich anmeldet, bekommt man 2 GB Speicher zugewiesen, den man mit Referrals aufstocken kann.

Bisher gab es pro Referral 250 MB Speicher für einen als Werber und der Referral selber hat diese 250 MB auch bekommen, so dass jemand, der sich über einen Ref-Link dort anmeldet, mit 2,25 GB anstatt 2 GB startet.

Gedeckelt war das ganze bei 10,25 GB, nun hat Dropbox eine Aktion, wo man pro Ref den Space verdoppelt bekommt, ergo 500 MB pro Referral, gedeckelt bei 18,25 GB.

Und zwar braucht man sich nur mit einer email-Adresse einer Bildungseinrichtung authorisieren, dann wird das Konto umgestellt. Primär, da Dropbox ein amerikanischer Dienst ist, sind .edu-Adressen angesprochen, aber auch Nicht-Studenten können dieses in Anspruch nehmen.

Allerdings gibt es 2 Möglichkeiten, mit einer freewebmail dieses in Anspruch zu nehmen, das eine ist eine Mail-Adresse von australia.edu, das andere eine Mail-Adresse von uni.de

Hatte bis vorhin 3,25 GB Speicher, nun nachdem ich mich mit meiner Uni-Mail authorisiert habe, 4,25 GB, das eine GB für 4 Refs wurde verdoppelt.

Wer das also nutzen möchte, einfach bei uni.de eine freemail registrieren, dann auf http://www.dropbox.com/edu gehen und dort die email eingeben, dann erscheint das obere Bild und das Programm im Systray meldet den höheren Speicher.

Wer noch nicht bei Dropbox ist, darf sich gerne über diesen Link da anmelden, es ist komplett kostenfrei in der Basis-Variante.

Vielen Dank an caschy, der darüber gebloggt hat.

Übersicht unter den Fonts – FontPage

Auf der Suche nach einem Font für Wasserzeichen in Bildern bin ich auf die Schwierigkeit gestoßen, dass Windows XP keine Vorschau eines Fonts mit normalen Bordmitteln bietet.

Also die bekannteste Suchmaschine angeworfen und gesucht, ich bin auch fündig geworden. Das Programm nennt sich FontPage und liegt aktuell in der Version 3.0.2 vor.

Das Programm scannt den Font-Folder und zeigt den jeweils ausgewählten Font in einem vorbereiteten Text in einem Fenster an.

Den Text, der angezeigt werden soll, kann man in dem blau unterlegten Feld eingeben, vorgegeben ist dieser Text mit dem Fuchs. 🙂

Rechts mittig wählt man den Font aus, oben kann man auswählen, ob man das ganze Fett, schräg, unterstrichen oder durchgestrichen sehen möchte.

Mir hat es geholfen, einen „schicken“ Font zu finden, womit ich auf meinem Rezepte-Blog die Bilder versehen kann.

kostenfrei partitionieren

Bin bei Caschy auf ein kostenfreies Partitionierungsprogramm namens Partition Wizard aufmerksam geworden. Oft genug haben neue Rechner bei Auslieferung nur eine Partition, das ist nicht immer das, was der User benötigt, aber komplett neu aufsetzen möchte man den Rechner auch nicht, da kommt so ein Programm gerade recht, erst recht, wenn es kostenfrei ist.

Der Partition Wizard läuft unter folgenden Betriebssystemen:

  • Windows 2000 incl. Server
  • Windows Server 2003 und 2008
  • Windows XP
  • Windows Vista
  • Windows 7

Zu den unterstützten Dateisystemen zählen FAT 12/16/32, NTFS und unter Linux Ext2 und Ext3.

Beim Start sieht es folgendermassen aus:

In dieser Übersicht kann man nun die gewünschte Partition auswählen und durch einen Klick auf die Buttons oben eine der gewünschten Aktionen ausführen lassen, z.B. teilen, zusammenführen, löschen, formatieren, kopieren und einiges mehr. Einiges ist auch über die Menüpunkte zu erreichen, man kann es also nicht direkt klicken, einfach mal reinschauen und die Hilfe durchlesen, einfach so drauf los was machen kann daneben gehen, erst Recht, wenn man an der Boot-Partition bastelt. Man sollte sich schon im klaren sein, was eine Fehlbedienung eines solchen Programmes bewirken kann, ich übernehme KEINE Haftung für verlorene Daten und/oder zerschossene Partitionen/Festplatten.

Partition Wizard ist sicher eine gute Alternative zu den kostenpflichtigen Programmen, die leicht um die 100 Euro kosten können.

Zum Download geht es —> hier

Desweiteren gibt es eine Iso, welche man auf eine CD bootfähig brennen kann, dann kann man das Programm auch mobil nutzen. Die Iso gibt es —> hier

BookCook

Welcher Bücherwurm kennt das Problem nicht.. das Bücherregal wächst und wächst, der Überblick über die eigene kleine Bücherei verschwindet aber immer mehr.

BookCook ist die Rettung;
ein funktionales Verwaltungsprogramm, dass kaum Wünsche offen lässt.

Vorteile:
-> Anbindung an Amazon – ISBN eingeben, alle weiteren Daten zum Buch werden übernommen.
-> Stapelverarbeitung bei der Eingabe; eine Liste mit ISBN-Nummern laden und schon sind alle Bücher in der Datenbank
-> verschiedene Sortier-/Filterfunktionen, um den Datenbestand zu durchsuchen
-> selbsterklärende, leichte Bedienung
-> Statistiken über Lesegewohnheiten, Anzahl gelesener/ungelesener Bücher über selbst festgelegte Zeiträumen, unterlegt mit verständlichen Grafiken
-> Anpassung des Programmes an eigene Bedürfnisse
-> einmalige Kosten; die Lizenz gilt auch für Folgeversionen

Ganz unverbindlich kann man sich die Vollversion runterladen und nach Lust und Laune austesten.
Einzige Einschränkung: Der Datensatz ist auf 20 Bücher beschränkt.

Wenn das Programm überzeugt hat, muss man sich nur noch den Lizenzcode bestellen und kann die bereits installierte Version weiter verwenden.

Fazit: ein einfach bedienbares und dennoch leistungsstarkes Verwaltungsprogramm.

KeePass

Jedes Mal, wenn man sich im Internet auf einer Webseite anmeldet, um einen Dienst nutzen zu können, muss man sich anmelden. Hierzu gibt man meistens einen Benutzernamen und ein Passwort ein. Das Problem: Wie kann man sich diese Menge an Passwörtern merken?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Die Passwörter aufschreiben oder irgendwo abspeichern.
  2. Überall dasselbe Passwort benutzen.

Beides ist unsicher! Wie häufig liest man im Internet oder hört in der Presse, dass wieder Unfug mit fremden Accounts angestellt wurde. Böse, wenn man über Nacht eine Yacht im 6stelligen Betrag bei eBay gekauft haben soll.

Es ist also unabdingbar, sichere Passwörter zu verwenden. Hier kommt KeePass ins Spiel.

KeePass ist eine Passwortverwaltungssoftware. Wenn du dich auf einer neuen Webseite anmelden möchtest, generiert KeePass automatisch ein sicheres Passwort und speichert dieses zusammen mit dem Benutzernamen und anderen Daten in einer Datenbank. Diese Datenbank ist im Gegensatz zu einem Textfile oder einem Stück Papier verschlüsselt und kann ohne das Master-Passwort selbst in Millionen von Jahren nicht per Brute-force geknackt werden. Die Datenbank wird sogar im Arbeitsspeicher verschlüsselt, sodass nicht einmal bei einer Verseuchung durch Viren ein Angreifer an die Passwörter gelangt.

Du musst dir in Zukunft nur noch das Master-Passwort merken. Um sich auf einer Seite einzuloggen, kann man das Auto-Type-Feature von KeePass benutzen. Seite im Browser öffnen – auch das kann KeePass, wenn man die URL mit in der Datenbank speichert -, Cursor in das Login-Textfeld und Strg+V drücken. KeePass füllt automatisch das Formular aus.

Passwörter in KeePass werden hierarchisch geordnet. So ist es möglich, Kategorien für Passwörter (z.B. IM-, Homebanking-, Internetdienste-, … Passwörter) zu trennen. Eine Suchfunktion findet auch bei vielen Passwörter sofort das richtige.

KeePass läuft ohne Installation und kann somit direkt vom USB-Stick gestartet werden. So sind alle Passwörter immer zur Hand. Da KeePass open-source ist (d.h. der Quellcode liegt offen), profitiert der Nutzer nicht nur von der Sicherheit, dass Fehler – im Gegensatz zu closed-source Software – schneller gefunden und behoben werden, sondern auch von der Portabilität. KeePass-Anwendungen gibt es für Windows, Linux, MacOS, PocketPC, iPhone und J2ME, das bedeutet, dass KeePass auf jedem heutigen Handy ausgeführt werden kann. Eine komplette Übersicht gibt es auf der Downloadseite.
KeePass ist mit installierter Sprachdatei komplett in Deutsch.

Hier findest du eine Liste mit Screenshots, um einen besseren Einblick in KeePass zu bekommen: Screenshots
Alle Infos auf der offiziellen Webseite von KeePass: www.keepass.info

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