Revo Uninstaller

Wer Programme, die er nicht mehr benötigt, „richtig“ deinstallieren will greift nicht zu dem jeweiligen Deinstaller des Programmes sondern läßt diese Arbeit von einem separaten Programm erledigen, um wirklich alles vom System weg zu bekommen.

Eines dieser Programme ist der Revo Uninstaller, welchen ich selber seit Monaten einsetze und zufrieden bin.

Nach dem Start listet Revo alle auf dem System installierten Programme inklusive der Windows-Updates auf und ermöglicht per einfachen Klick und auswählen der Deinstallationsmethode die Deinstallation des Programms.

Ich selber nutze immer den erweiterten Modus, da dabei die Registry gescannt wird und nach verbliebenen Ordnern und Dateien auf dem System gesucht wird.

Die Bedienung ist einfach, das Programm, welches man deinstallieren möchte, auswählen, oben „uninstall“ drücken, den Modus auswählen und den weiteren Anweisungen folgen.

Nachdem der anwendungseigene Deinstaller das Programm deinstalliert hat, analysiert Revo noch auf übrig gebliebene Registry-Einträge und übrig gebliebene Ordner, welche man, wenn man möchte, löschen oder belassen kann.

Ich selber bin sehr zufrieden mit dem Programm, es deinstalliert wirklich gründlich und es ist Freeware.

Revo Uninstaller

CD-Burner XP

Wer ab und an mal Daten sichern möchte, steht vor der Frage, wie er denn die Daten sichern kann.

Ein Weg ist, die Daten per CD-,  DVD-, oder Blu-Ray-Brenner auf eine CD, DVD oder Blu-Ray zu brennen. Grundfunktionen für CDs bietet Windows seit Windows XP an, wer aber mehr möchte, muss auf eines der unzähligen Brennprogramme, die teilweise den Brennern beiliegen aber auch im Handel verkauft werden zurückgreifen.

Oder aber man setzt ein Programm ein, das nichts kostet, eine Freeware wie den CD-Burner XP aus Schweden.

Auch wenn der CD-Burner aus Schweden kommt, keine Angst, die Homepage ist zwar auf englisch und paar anderen Sprachen, das Programm selber hat aber eine deutsche Sprachdatei.

Die Installation ist einfach, einfach die Vereinbarung akzeptieren, einstellen, mit welchen Dateitypen das Programm verknüpft werden soll, anklicken, ob im Startmenü, auf dem Desktop und in der Schnellstartleiste Buttons abgelegt werden sollen und das wars.

Nach jedem Start kommt ein Auswahlfenster, was man erstellen oder öffnen möchte, eine Datenzusammstellung, eine Audio-CD, ein Image, ein Medium kopieren oder auch ein Medium löschen, sofern man ein RW-Medium hat.

Startbildschirm

Mit ok, wählt man das aus, mit öffnen kann man eine bereits bestehende Zusammstellung öffnen, Beenden beendet das Programm und mit abbrechen kommt das Basis-Menü, wo man alles, was man eben auswählen konnte, nochmal per Drop-Down-Menü auswählen kann.

Ich geh jetzt mal auf eine neue Datenzusammstellung ein, der Aufbau während der Bearbeitung ist sehr ähnlich, von daher reicht ein Beispiel.

Ich habe also Neue Datenzusammstellung angeklickt und bekomme nun ein Fenster, wo oben links das jeweilige Laufwerk ist, oben rechts der Inhalt des Laufwerkes und unten links das Root-Direktory des Brenners und unten rechts können per einfachen Drap-and-Drop Daten von oben rechts hingezogen werden, um das Medium zu füllen.

Daten zusammenstellen

Hat man alle gewünschten Dateien gesammelt, ist oben unter den Menüs ein Button mit einem Medium und einem kleinen grünen Haken, den anklicken und die aktuelle Zusammenstellung wird auf das im Laufwerk befindliche Medium gebrannt.

Nach Abschluß kommt eine Meldung, ob das brennen erfolgreich war oder nicht, mehr nicht.

Ich selber nutze CD-Burner XP seit Jahren, da mir die mitgelieferten Programme der Brenner zu umfangreich sind. Ich brauche nicht die Möglichkeit, Videos nachzubearbieten, da ich selber keine Videos aufnehme.

Wer also ein kleines, feines Brennprogramm sucht, wird hier fündig.

CD-Burner XP läuft unter Windows 2000, XP, Vista, Windows 7 und 2003 Server

7-Zip

Wer sich Dateien im Internet runterlädt stolpert über kurz oder lang über ZIP-Dateien, das sind mit dem ZIP-Algorithmus gepackte Dateien, um auf der einen Seite nur eine Datei zu haben bzw. andererseits um Platz zu sparen, da eine gezippte Datei fast immer kleiner ist als die Original-Datei(en).

Der bekannteste Packer ist WinZip, allerdings kostet der auch Gebühr, man kann ihn zwar kostenfrei testen, aber da WinZip Shareware ist, sollte man fairerweise wenn man es nutzt auch eine Lizenz kaufen.

Wer das nicht möchte, weil er einerseits vielleicht WinZip nicht mag oder aber auch das Geld für die Lizenz nicht hat, dem möchte ich den Freeware-Packer 7-Zip ans Herz legen.

Mit 7-Zip kann man einfach Archive erstellen, verwalten oder entpacken.

Nach der Installation fügt sich 7-Zip ins Kontext-Menü ein, dadurch hat man praktischerweise auf Rechtsklick gleich passende Funktionen parat, um gleich das Archiv aufzurufen und nicht erst das Programm zu starten und dann das Archiv zu suchen.

Auf der Homepage ist auch ein Scrrenshot zu sehen, es gibt oben am Fenster ein paar Buttons und das war es, damit erreicht man die wichtigsten Funktionen.

Um 7-Zip einzusetzen ist man nicht auf 2 oder 3 Betriebssysteme beschränkt sondern man kann es unter Windows 98/ME/NT/2000/XP/Vista grafisch nutzen, unter Linux/Unix gibt es den Packer als Kommandozeilenversion.

Ergänzend sollte noch erwähnt werden, dass 7-Zip zwar Archive wie .zip, .arj, .rar und viele mehr unterstützt, aber ergänzend ein eigenes Packformat mitbringt, und zwar 7z.

Wenn man weiß, dass der Empfänger selber 7-Zip einsetzt, sollte man Dateien in dem eigenen Format versenden, da das 7z-Format noch effektiver packt als ZIP, RAR oder sonstige Formate.

Falls der Empfänger der gepackten Daten gar kein Packprogramm hat, kann man auch selbstentpackende Archive erstellen, die der Empfänger nur noch doppelklicken braucht und es wird entpackt.

KeePass

Jedes Mal, wenn man sich im Internet auf einer Webseite anmeldet, um einen Dienst nutzen zu können, muss man sich anmelden. Hierzu gibt man meistens einen Benutzernamen und ein Passwort ein. Das Problem: Wie kann man sich diese Menge an Passwörtern merken?

Es gibt zwei Möglichkeiten:

  1. Die Passwörter aufschreiben oder irgendwo abspeichern.
  2. Überall dasselbe Passwort benutzen.

Beides ist unsicher! Wie häufig liest man im Internet oder hört in der Presse, dass wieder Unfug mit fremden Accounts angestellt wurde. Böse, wenn man über Nacht eine Yacht im 6stelligen Betrag bei eBay gekauft haben soll.

Es ist also unabdingbar, sichere Passwörter zu verwenden. Hier kommt KeePass ins Spiel.

KeePass ist eine Passwortverwaltungssoftware. Wenn du dich auf einer neuen Webseite anmelden möchtest, generiert KeePass automatisch ein sicheres Passwort und speichert dieses zusammen mit dem Benutzernamen und anderen Daten in einer Datenbank. Diese Datenbank ist im Gegensatz zu einem Textfile oder einem Stück Papier verschlüsselt und kann ohne das Master-Passwort selbst in Millionen von Jahren nicht per Brute-force geknackt werden. Die Datenbank wird sogar im Arbeitsspeicher verschlüsselt, sodass nicht einmal bei einer Verseuchung durch Viren ein Angreifer an die Passwörter gelangt.

Du musst dir in Zukunft nur noch das Master-Passwort merken. Um sich auf einer Seite einzuloggen, kann man das Auto-Type-Feature von KeePass benutzen. Seite im Browser öffnen – auch das kann KeePass, wenn man die URL mit in der Datenbank speichert -, Cursor in das Login-Textfeld und Strg+V drücken. KeePass füllt automatisch das Formular aus.

Passwörter in KeePass werden hierarchisch geordnet. So ist es möglich, Kategorien für Passwörter (z.B. IM-, Homebanking-, Internetdienste-, … Passwörter) zu trennen. Eine Suchfunktion findet auch bei vielen Passwörter sofort das richtige.

KeePass läuft ohne Installation und kann somit direkt vom USB-Stick gestartet werden. So sind alle Passwörter immer zur Hand. Da KeePass open-source ist (d.h. der Quellcode liegt offen), profitiert der Nutzer nicht nur von der Sicherheit, dass Fehler – im Gegensatz zu closed-source Software – schneller gefunden und behoben werden, sondern auch von der Portabilität. KeePass-Anwendungen gibt es für Windows, Linux, MacOS, PocketPC, iPhone und J2ME, das bedeutet, dass KeePass auf jedem heutigen Handy ausgeführt werden kann. Eine komplette Übersicht gibt es auf der Downloadseite.
KeePass ist mit installierter Sprachdatei komplett in Deutsch.

Hier findest du eine Liste mit Screenshots, um einen besseren Einblick in KeePass zu bekommen: Screenshots
Alle Infos auf der offiziellen Webseite von KeePass: www.keepass.info

CCleaner

Wer regelmäßig Software installiert, deinstalliert und auch nutzt sammelt unbewußt Datenmüll aufm PC an, welcher den PC ausbremsen kann.

Hier setzt CCleaner an, welcher das System nach Bedarf hin aufräumt, indem er Caches der Browser löscht, Cookies bereinigt, Dateifragmente, welche CHKDSK erstellt, löscht, Speicherabbilder, die zwischendurch erstellt werden und nicht mehr gebraucht werden killt, kurz, CCLeaner killt massig Daten, die ein System bremsen können.

Von der Bedienung her ist es einfach, einfach starten, Haken setzen (oder gesetzt lassen) und auf „Starte CCleaner“ drücken, dann wird das System bereinigt.

Anbei mal ein Screenshot, wie übersichtlich CCleaner ist:

CCleaner

CCleaner

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